«Dank KI werden ⁠Roboter intelligent, anpassungsfähig und problemlos einsetzbar», sagte Jensen Huang, der Chef ‌des weltgrössten Chipkonzerns, am Donnerstag bei einer ‌Veranstaltung in Tokio. ​Japan drohe den Anschluss bei der Zukunftstechnologie «Physischer KI» zu verlieren. Darunter verstehen Experten Roboter, die dank KI mit ihrer Umwelt interagieren.

Parallel dazu kündigte der japanische KI-Entwickler ‌Noetra an, 27.500 Nvidia-Prozessoren der neuen «Vera Rubin»-Generation für die Entwicklung Physischer KI zu bestellen. An dem Unternehmen sind unter ​anderem der japanische Staat und ​der Elektronikkonzern Sony beteiligt.

Huang gab die ​Kooperation mit den Robotikfirmen bei einer KI-Veranstaltung der japanischen Regierung ‌bekannt. Der Nvidia-Gründer, der in seinem Geburtsland Taiwan und vielen anderen asiatischen Staaten wie ein Popstar gefeiert ​wird, ​trug dabei wie üblich eine ⁠schwarze Lederjacke. Japans Wirtschaftsminister Ryosei Akazawa ​erschien ebenfalls mit ⁠einer solchen Jacke. «Ich bin froh, dass wir einen ‌ähnlichen Geschmack haben», scherzte Huang gegenüber Akazawa.

(Reuters)