Das Unternehmen reagierte damit am Dienstag auf einen Reuters-Bericht vom 8. Januar, demzufolge Nvidia für seine KI-Chips von chinesischen Kunden eine vollständige Vorauszahlung verlangt hatte. Das Unternehmen werde niemals von Kunden verlangen, für Produkte zu bezahlen, die sie nicht erhielten, hiess es in einer Stellungnahme.
Einem Insider zufolge sehen die Standardbedingungen von Nvidia für chinesische Kunden jedoch Vorauszahlungen vor. Insbesondere beim H200 sei das Unternehmen angesichts der unklaren Genehmigungslage durch die chinesischen Aufsichtsbehörden streng bei der Durchsetzung der Bedingungen.
Der H200 ist der derzeit zweitstärkste Chip von Nvidia und übertrifft Produkte chinesischer Hersteller wie Huawei deutlich. US-Präsident Donald Trump hatte den Export der Chips nach China gegen eine Gebühr erlaubt und damit ein früheres Verbot aufgehoben. Chinesische Technologieunternehmen haben Insidern zufolge bereits Aufträge im Wert von mehreren Milliarden Dollar platziert.
(Reuters)

