Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), warnt nach der Vereinbarung einer Waffenruhe im Iran-Krieg vor einer erneuten Eskalation und hohen weiteren Kosten für die deutsche Wirtschaft.
«Der Waffenstillstand ist ein wichtiger erster Schritt, er bedeutet jedoch bei weitem noch nicht das Ende des Kriegs. Eine erneute Eskalation ist nicht unwahrscheinlich», sagt er der «Rheinischen Post». Für die Weltwirtschaft seien die schon jetzt entstandenen Kosten enorm und auch die offene deutsche Volkswirtschaft werde einen hohen Preis für den Konflikt tragen. Fratzscher fordert ungeachtet der Waffenruhe direkte Finanzhilfen für die Bürger wegen der hohen Spritpreise.

