Dessen Chef Dario Amodei sollte die Leitung des ChatGPT-Machers übernehmen und die beiden KI-Spezialisten potenziell fusionieren, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Amodei wies beides zurück. OpenAI wollte sich zu diesem Thema nicht äussern.
Altman war am Freitag überraschend geschasst worden. Dies löste Verwirrung über die Beweggründe und Sorgen über die Zukunft des Startups aus. Am Wochenende kursierten zeitweise Spekulationen über seine Rückkehr. Inzwischen hat der 38-Jährige beim OpenAI-Grossaktionär Microsoft angeheuert. Ihm folgten einige weitere Schlüsselfiguren des KI-Spezialisten.
In der Belegschaft sorgte der abrupte Führungswechsel für Empörung. Fast sämtliche der mehr als 700 Beschäftigten drohten in einem Brief, den Reuters einsehen konnte, mit ihrer Kündigung, sollte der für Altmans Entlassung verantwortliche Verwaltungsrat nicht geschlossen zurücktreten. Um die Wogen zu glätten, kündigte Altmans Nachfolger Emmett Shear, Mitgründer der Livestreaming-Plattform Twitch, eine unabhängige Untersuchung der Ereignisse an.
Um ihre berufliche Zukunft müssen sich wechselwillige OpenAI-Spezialisten keine Sorgen machen. Microsoft habe allen eine Stelle in der neuen, von Altman geleiteten Entwicklungsabteilung für KI angeboten, hiess es in dem Schreiben der Belegschaft. Auch bei der Konkurrenz stehen ihnen sämtliche Türen offen. So bot der SAP-Rivale Salesforce auf dem Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) jedem ehemaligen OpenAI-Mitarbeiter eine sofortige Anstellung an.
(Reuters)
