Der US-Softwarekonzern Oracle hat einen Medienbericht über eine ‌gescheiterte Cloud-Vereinbarung ⁠mit Microsoft zurückgewiesen. «Die in dem Artikel ⁠genannten Details sind unzutreffend», teilte Oracle am Dienstag ‌mit. Microsoft sei ‌sowohl Partner als ​auch Kunde, und man spreche oft über eine Ausweitung der Zusammenarbeit.

«Business Insider» hatte unter Berufung auf Insider ‌berichtet, dass Gespräche der beiden Technologiekonzerne über eine Cloud-Infrastruktur-Vereinbarung über mehr als drei Milliarden Dollar ​gescheitert seien. Grund dafür ​seien Bedenken hinsichtlich Sicherheit ​und Compliance gewesen. Microsoft habe Workloads in ‌die Cloud von Oracle verlagern wollen.

Für die Oracle-Cloud habe jedoch eine ​wichtige ​Sicherheitszertifizierung für die Verarbeitung ⁠von US-Regierungsdaten gefehlt. ​Oracle sei nicht bereit ⁠gewesen, diese Zertifizierung zu erlangen. Microsoft ‌wollte sich zu dem Bericht nicht äussern.

(Reuters)