Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr auf 232,2 Millionen Franken nach 217,3 Millionen, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf 18,1 Millionen (VJ 14,9 Mio). Die entsprechende Marge kam bei 7,8 Prozent zu liegen nach 6,9 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich erhöhte die Gruppe den Reingewinn um 25 Prozent auf 14,6 Millionen. Den Aktionären soll die Dividende um 50 Rappen auf 3,90 Franken erhöht werden.

Die Umsetzung der Wachstumsstrategie in den Bereichen Sicherheit und Bildung sei auf gutem Weg, heisst es in der Mitteilung weiter. Und die Ergebnisse zeigten, dass die Gruppe strategisch und operativ gut positioniert sei, um ihre führende Marktposition bei analogen und digitalen Trust Services zu stärken und weiter auszubauen.

Der Umsatz wurde von allen Bereichen getragen, wie Orell Füssli in der Mitteilung weiter schreibt. Während die Division Zeiser und der Buchhandel stetig zulegten, vermochten die Verlage mit Lernmedien, juristischen Medien und Kinderbüchern sowohl Umsatz als auch EBIT markant zu verbessern.

Weiteres Wachstum erwartet

Für das bereits laufende Jahr gibt sich die Gruppe noch etwas zurückhaltend. So strebt Orell Füssli den Angaben zufolge weiteres Wachstum an, zu dem alle Divisionen beitragen dürften. Allerdings sei damit zu rechnen, dass weiter steigende Kosten für Löhne, Energie und Mieten sowie Investitionen in den Ausbau der digitalen Geschäftsfelder die Profitabilität belasten werden. Entsprechend rechne die Gruppe mit einer leicht tieferen EBIT-Marge als 2023.

Wegen des saisonalen Geschäfts im Buchhandel und bei den Verlagen, sowie wegen des Produktmix im Auftragsbestand der Division Sicherheitsdruck, dürfte das zweite Halbjahr deutlich stärker ausfallen als das erste.

(AWP)