Das Ziel für März sei «de facto» nicht mehr haltbar, sagte der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, der auch Wirtschaftsminister ist, am Wochenende dem öffentlich-rechtlichen Sender RSI. Die Verhandlungen würden fortgesetzt. Die nächste Runde der Gespräche dürfte im April stattfinden, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Regierung in Washington hatte darauf gedrängt, eine im November getroffene vorläufige Vereinbarung bis Ende März in einen Vertrag umzuwandeln. Diese sieht vor, einen von US-Präsident Donald Trump im August verhängten Zoll von 39 Prozent auf Schweizer Produkte auf 15 Prozent zu senken. Im Februar kippte der Oberste Gerichtshof der USA jedoch Trumps weltweite Zölle, woraufhin dieser einen neuen globalen Zoll von zehn Prozent verhängte. Im März leiteten die USA zudem neue Untersuchungen gegen wichtige Handelspartner ein, darunter auch die Schweiz, was für weitere Unklarheit über den Fortgang der Gespräche sorgte.
(Reuters)

