Unter dem Strich stand ein ‌Verlust ‌von 1,65 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 410 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Sondereffekte erzielte der Konzern jedoch einen Gewinn ​von 3,79 Milliarden Dollar und übertraf damit die ‌Analystenerwartungen. Der Umsatz sank im Schlussquartal ‌um gut ein Prozent auf knapp 17,6 Milliarden Dollar. Ohne Berücksichtigung des Corona-Medikaments Paxlovid und des Impfstoffs Comirnaty wäre der Umsatz operativ um neun Prozent gewachsen.

Für das Gesamtjahr 2025 meldete Pfizer einen Umsatzrückgang von rund zwei Prozent ⁠auf 62,6 Milliarden Dollar. Klammert man das Geschäft mit den Covid-Produkten aus, ergibt sich jedoch ein operatives Wachstum von sechs Prozent. Für das laufende ​Jahr bestätigte das Unternehmen seine Prognose, die einen weiteren Rückgang ‌bei Umsatz und Gewinn vorsieht. Pfizer rechnet ‍weiter mit einem Umsatz zwischen 59,5 und 62,5 Milliarden Dollar und einem bereinigten Gewinn je ​Aktie von 2,80 bis 3,00 (2025: 3,22) Dollar.

Als Gründe nannte das Unternehmen deutlich geringere Einnahmen aus dem Covid-Geschäft, auslaufende Patente sowie die Auswirkungen staatlicher Preisregulierungen in ‌den USA. Pfizer hatte bereits erklärt, erst ⁠2029 wieder mit einem Umsatzwachstum zu rechnen. Um ‌die Erholung voranzutreiben, will der Konzern neue Blockbuster-Medikamente entwickeln. Pfizer setzt dabei auch auf das boomende ‍Geschäft mit Abnehmmitteln und veröffentlichte dazu am Dienstag neue Studiendaten: Ein experimentelles Mittel, das durch die bis zu zehn Milliarden ​Dollar teure Übernahme von Metsera zu Pfizer kam, zeigte ‍in einer klinischen Studie der mittleren Phase einen Gewichtsverlust der Patienten bis zu 12,3 Prozent.

(Reuters)