Dies sagte ein führender Manager des Pharmakonzerns im Interview mit Bloomberg TV. Genauere Daten sollen in zwei bis drei Wochen verfügbar sein."Wir erwarten keinen signifikanten Rückgang der Wirksamkeit", so Ralf Rene Reinert, Vice President Impfstoffe für Industrieländer, in dem Interview. "Aber noch einmal: Das ist noch Spekulation. Wir werden das überprüfen. Wir werden die Daten in den nächsten Wochen haben."

Die Anzahl der Mutationen, die auf dem Spike-Protein der Variante gebündelt sind, hat bei Wissenschaftlern Sorgen geschürt, das Virus könne sich womöglich seinen Weg in die Zellen einfacher bahnen. Von den Herstellern gab es in den letzten Tagen widersprüchliche Aussagen.

Pfizer hatte bereits beim Aufkommen der Beta- und Delta-Varianten mit den Arbeiten an neuen Versionen seines Impfstoffs begonnen, kam aber beide Male zu dem Schluss, dass die ursprüngliche Impfung weiterhin guten Schutz bot, sagte Reinert. Ob dies bei Omikron auch der Fall ist, werden seine Wissenschaftler nun untersuchen. Unabhängig davon bleibe es wichtig, das Booster-Programm fortzusetzen, so Reinert.

"Wir fangen nicht bei Null an", sagte er. "Wir wissen, was wir zu tun haben."

(Bloomberg)