Das operative Ergebnis einschliesslich Finanzdienstleistungen sank um fast 93 Prozent auf 410 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Porsche schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr eine deutlich geringere Dividende von 1,01 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 2,31 Euro) und von 1,00 je Stammaktie vor.
Das Debakel im China-Geschäft, Belastungen durch US-Importzölle und den Strategieschwenk bei der Elektromobilität liessen den operativen Gewinn im Autogeschäft auf nur noch 90 Millionen Euro schrumpfen. Der im Januar angetretene neue Vorstandschef Michael Leiters muss das Steuer herumreissen mit weiteren Einsparungen und der Neuausrichtung des Modellangebots. «Wir werden Porsche umfassend neu aufstellen, das Unternehmen schlanker, schneller und die Produkte noch begehrlicher machen», erklärte er. Das Produktportfolio solle in margenstärkeren Segmenten ausgeweitet werden.
Für das laufende Jahr stellt Porsche Erlöse zwischen 35 und 36 Milliarden Euro in Aussicht. Die operative Umsatzrendite soll dabei in einer Bandbreite von 5,5 bis 7,5 Prozent liegen. Allerdings dürften Massnahmen zur Neuausrichtung das Ergebnis erneut belasten: Der Sportwagenbauer rechnet hier mit Einmaleffekten in hoher dreistelliger Millionenhöhe. Die Netto-Cashflow-Marge im Autogeschäft sieht der Konzern zwischen drei und fünf Prozent.
(Reuters)

