Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat ihren Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert und hebt die Dividende an. Das Konzernergebnis ohne das Russland-Geschäft legte um 48 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro zu, wie das Geldhaus am Freitag mitteilte. Die Ausschüttung soll auf 1,60 (Vorjahr: 1,10) Euro je Aktie steigen.
Im vierten Quartal erzielte die RBI einen Nettogewinn von 416 Millionen Euro, nachdem Abschreibungen auf das Russland-Geschäft im Vorjahreszeitraum noch zu einem Verlust von 926 Millionen Euro geführt hatten. Damit übertraf die Bank die Analystenschätzungen von 325 Millionen Euro deutlich.
Als Gründe nannte die RBI einen Anstieg der Kernerträge um drei Prozent auf 6,2 Milliarden Euro sowie gesunkene Risikovorsorgen für Fremdwährungskredite in Polen. Der Rückzug aus Russland verlaufe nach Plan. Für 2026 stellt der Vorstand ein Kreditwachstum von rund sieben Prozent und eine harte Kernkapitalquote von mehr als 15 Prozent in Aussicht.
(Reuters)

