Die Aktie von Huber+Suhner kostet am Mittwoch vor dem Handelsstart erstmals 231 Franken, nachdem sie am Dienstag noch mit 229 Franken gestartet war.
Noch vor wenigen Wochen war die Frage, ob die Titel die 200-Franken-Marke knacken würden, was ihnen erfolgreich gelungen ist. Seither setzen sie ihren Aufwärtstrend fort. Zum Vergleich: Anfang des Jahres notierten die Huber+Suhner-Aktien noch bei rund 150 Franken, und im Juli 2025 hatten die Valoren erstmals die Schwelle von 100 Franken überschritten.
Die Aktienrally des in Herisau ansässigen Spezialisten für Verbindungstechnik hat sich seit Ende Januar weiter beschleunigt. Zu diesem Zeitpunkt präsentierte das Management die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025: Während der Umsatz rückläufig war, konnte der Auftragseingang zulegen und fiel solide aus – zur Zufriedenheit von Analysten und Investoren.
Als Kurstreiber für Aktie und Geschäft zählen Aufträge für optische Schalter (Switches) im boomenden Datacenter-Geschäft. Laut der Zürcher Kantonalbank könnte die Geschäftseinheit auf «stand-alone»-Basis bis 2028 rund 2 Milliarden und bis 2030 sogar 7 Milliarden wert sein, bei einer Marktkapitalisierung der ganzen Gruppe von 3,6 Milliarden Franken.
Impulse dürften zudem aus Verteidigungs- und Satellitenprojekten kommen, die von milliardenschweren Investitionen europäischer Staaten profitieren. Die Rallye könnte also, getrieben von den Konflikten im Nahen Osten und der Ukraine, auch am Mittwoch weitergehen.
(cash)
