Das Rheinmetall-Management habe ‌mit ⁠Vertretern der Betriebsräte aus dem Automotive-Bereich und der IG ⁠Metall eine weitreichende Übergangsregelung für die Beschäftigten der zum Verkauf gestellten Sparte ‌vereinbart, teilte Rheinmetall am Freitag ‌mit. In einem Überleitungstarifvertrag ​würden die Arbeitnehmerrechte an den deutschen Standorten auch für die Zeit nach dem Übergang ihrer Gesellschaften auf den neuen Eigentümer gesichert.

Das Paket sehe unter anderem eine ‌Beschäftigungs- und Standortsicherung für einen Zeitraum von drei Jahren für die vom Verkauf betroffenen deutschen Standorte vor. Die Vereinbarung sei ​auch für den Käufer bindend, betonte ​Rheinmetall-Vorständin Vera Saal. Rheinmetall strebe weiter ​eine Vertragsunterzeichnung für den Verkauf bis Ende März an.

Rheinmetall hatte ‌nach eigenen Angaben zuletzt noch mit zwei Bietern über den Verkauf verhandelt. Die Gespräche dauerten an, sagte ein ​Sprecher ​nun. Der Düsseldorfer Konzern ⁠hatte die Sparte zum Verkauf gestellt, ​die mit rückläufigen ⁠Umsätzen und Gewinnen kämpft. Der Power Systems genannte ‌Bereich, der Teile für die kriselnde Autoindustrie fertigt, gehört nicht mehr zum Kerngeschäft des Dax-Konzerns. ‌Rheinmetall will sich auf das profitable und ​aktuell stark wachsende Rüstungsgeschäft konzentrieren.

(Reuters)