«Wir können uns auch eine grössere Akquisition vorstellen», sagte Roche-Chef Thomas Schinecker im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Zu Zahlen wolle er aber nicht spekulieren.

Verbesserungspotenzial erkannte er in der Qualität der Forschungsprojekte. Bei innovativen Molekülen habe der Pharmakonzern einen Spitzenplatz. «Zugegebenermassen haben wir auch eine Reihe an Projekten, bei denen wir nur im Mittelfeld liegen», sagte er.

Eine Reorganisation sieht er nicht vor. «So ein Schritt würde zu einer Verunsicherung der Mitarbeitenden führen und die Organisation auf Jahre hinaus lähmen.»

Der Genussschein von Roche hat seit dem Rekordstand vom Mitte April 2022 36 Prozent an Wert verloren. In diesem Jahr resultiert ein Minus von 12 Prozent, was den Titel zum schlechtesten der 20 Mitglieder im Swiss Market Index macht.

(AWP)