In der Studie wurde Giredestrant in Kombination mit Palbociclib bei Patientinnen eingesetzt, die an einer Tumorart litten, die auf das Hormon Östrogen reagiert (ER-positiv), aber kein HER2-Protein aufweist (HER2-negativ) und deren Krebs bereits fortgeschritten war oder gestreut hatte, wie Roche am Montag mitteilte.

Auch wenn persevERA das primäre Ziel nicht erreicht habe, sei er überzeugt vom Potenzial von Giredestrant, eine neue Standardtherapie in der endokrinen Behandlung von ER-positivem Brustkrebs im frühen und fortgeschrittenen Stadium zu werden, lässt sich Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung bei Roche, in der Mitteilung zitieren.

Er sehe weiterhin Möglichkeiten, Giredestrant in Kombination mit einem CDK4/6-Inhibitor auch im adjuvanten Setting einzusetzen. Daher führe Roche dazu weitere Studien durch.

Die persevERA-Studie ist den Angaben zufolge die erste von zwei Phase-III-Studien in der Erstlinienbehandlung; die zweite Studie, pionERA, soll 2027 Ergebnisse zur Kombination von Giredestrant mit einem vom Arzt gewählten CDK4/6-Inhibitor bei endokrinresistentem ER-positivem, HER2-negativem Brustkrebs liefern.

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat kürzlich den Antrag auf Marktzulassung (NDA) auf Basis der evERA-Daten akzeptiert. In den kommenden Wochen wird Roche die Phase-III-Daten aus der lidERA-Studie für den frühen Brustkrebs der FDA vorlegen.

(AWP)