In der METEOROID-Studie seien bei Patienten mit der seltenen Nervensystem-Erkrankung Mogad (Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierte Erkrankung) Fortschritte erzielt worden, teilte Roche am Dienstagabend mit. Die Behandlung mit Enspryng habe das Risiko eines neuen Rückfalls bei Erwachsenen und Jugendlichen, die an der Mogad-Erkrankung litten, im Vergleich zu Placebo um 68 Prozent gesenkt.
Damit sei der primäre Endpunkt erreicht, hielt Roche fest. Die klinischen Resultate stellt der Konzern an der Jahrestagung 2026 der American Academy of Neurology (AAN) in Chicago vor.
Die Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems Mogad ist laut den Angaben durch unvorhersehbare Schübe an Sehnerven, Rückenmark oder dem Gehirn gekennzeichnet. Diese führten oft zu einer schwerwiegenden und erheblichen Beeinträchtigung.
(AWP)

