Gold, Silber, Palladium und Platin verteuern sich dadurch um rund 1,5 bis 3,5 Prozent. «Finanzanlagen werden derzeit stark von den Ölpreisen beeinflusst, und der Goldpreis bildet da keine Ausnahme», sagt UBS-Analyst Giovanni Staunovo.
Der Preis für das gelbe Metall ist seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar um rund 15 Prozent gefallen, da die Teuerung bei Öl Inflations- und Zinssorgen geschürt hat. Erhöhte Zinsen wichtiger Notenbanken dämpfen die Nachfrage nach unverzinsten Anlagen wie Gold.
Nun haben neue Spekulationen über eine Lösung im US-Iran-Konflikt die Ölpreise um rund sechs Prozent ins Minus gedrückt. Dennoch gehen Händler von einer 40-prozentigen Wahrscheinlichkeit aus, dass die Fed die Zinsen im Dezember anhebt. Dies ist eine deutliche Abkehr von den Erwartungen vor Ausbruch der Feindseligkeiten, als Ökonomen noch weitgehend zwei Zinssenkungen für dieses Jahr prognostizierten.
(Reuters)

