Mindestens 37 Länder seien inzwischen betroffen, darunter Brasilien, China und Südafrika, wie am Mittwoch aus Angaben von Nestlé und nationalen Lebensmittelbehörden hervorging. Betroffen seien bestimmte Chargen der Produkte SMA, Beba, NAN und Alfamino. Grund ist eine mögliche Verunreinigung mit Cereulid, einem Giftstoff, der Übelkeit und Erbrechen verursachen kann. Bestätigte Krankheitsfälle im Zusammenhang mit den Chargen gibt es bislang nicht.
Nestle hatte mitgeteilt, nach einem Qualitätsproblem bei einem führenden Zulieferer alle bei der Herstellung verwendeten Öle getestet zu haben. Nun werde die Produktion hochgefahren und auf alternative Lieferanten für das Öl zurückgegriffen, um die Versorgung aufrechtzuerhalten. Österreichs Gesundheitsministerium sprach vom grössten Rückruf in der Geschichte von Nestle. Demnach seien mehr als 800 Produkte aus über zehn Fabriken betroffen. Ein Nestle-Sprecher konnte dies nicht bestätigen.

