Es werde keine Details geben, erklärt der russische Vize-Aussenminister Sergej Rjabkow der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat im März eine Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus angekündigt. Anfang Juni sagte Putin, mit der Stationierung solle Anfang Juli begonnen werden.

Belarus ist der engste Verbündete Russlands bei dessen Krieg gegen die Ukraine, hat allerdings keine eigenen Truppen in die Kämpfe geschickt. Russland hat Rjabkow zufolge auch nicht vor, die USA über Tests seiner atomgetriebenen Unterwasserdrohne Poseidon zu informieren. Diese fielen nicht unter entsprechende bestehende Vereinbarungen, sagt Rjabkow der Nachrichtenagentur Tass zufolge.

Das ukrainische Militär setzt derweil nach Angaben der Regierung in Kiew seine Angriffe auf die russischen Truppen in einer Reihe von Gebieten fort. Die bisherigen Offensiveinsätze dienten dazu, sich für größere Kämpfe in Stellung zu bringen, schreibt Mychailo Podoljak, der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, auf Twitter. Sie sollten "das Schlachtfeld bereiten".

(Reuters)