⁠Zudem sei ein vollständiges, zweimonatiges Exportverbot für Benzin im Gespräch, berichtet das Nachrichtenportal RBC unter Berufung auf zwei ‌Insider. Dies könnte auch einige zwischenstaatliche Abkommen betreffen. Die Ukraine ‌hat den russischen Energiesektor ins Visier genommen ​und greift etwa Raffinerien im Landesinneren an.

Russland macht zudem eine Treibstoffknappheit auf der Krim infolge ukrainischer Angriffe zu schaffen. Die Behebung dieser Probleme habe hohe Priorität, teilt das Präsidialamt in Moskau mit. Man arbeite an einer Lösung.

Zuvor hatten die Behörden ‌auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel den Verkauf von Kraftstoffen offiziell eingeschränkt. Grund dafür ist ein Versorgungsengpass nach verstärkten ukrainischen Angriffen auf Logistikrouten und Energie-Anlagen. Russland hatte die Krim 2014 ​von der Ukraine annektiert.

Die russische Regierung verhängte zuvor ​ein Exportverbot für ​Kerosin bis zum 30. November 2026. ⁠Ziel der Entscheidung sei es, die Stabilität auf dem ​heimischen Kraftstoffmarkt zu gewährleisten, ⁠teilt die Regierung mit.

(Reuters)