Die Beschränkungen im Bereich fossiler Energien würden angesichts der weltweiten Ressourcenknappheit verheerende Folgen haben, sagt die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa.
Die Strafmassnahmen seien ein Schlag für Entwicklungsländer, die sich Energie zu überhöhten Preisen nicht mehr leisten könnten. Zudem stellten sie eine Gefahr für die Ernährungssicherheit dar, da die Massnahmen zusätzliche Beschränkungen für Düngemittel vorsähen. Russland werde gegen die EU mit harten Vergeltungsmassnahmen zurückschlagen.
Zuvor schon hatten russische Diplomaten Agenturberichten zufolge das jüngste Sanktionspaket der EU kritisiert. Die Massnahmen seien ohne einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates bedeutungslos und verstiessen gegen das Völkerrecht, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass aus einer Erklärung der russischen EU-Vertretung.
Zudem werfen die Diplomaten der EU laut der Nachrichtenagentur RIA wirtschaftliche Erpressung vor, da sie den Export bestimmter Güter in Drittländer einschränke. Die EU verabschiedete ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland, nachdem die Slowakei und Ungarn ihren Widerstand aufgegeben hatten.
(Reuters)

