"Planen die Länder, die sie (die Drohnen) an das Kiewer Regime liefern, sich auf den Mars zurückzuziehen, wenn es eine nukleare Katastrophe gibt?", erklärte die Sprecherin des Aussenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag in Moskau. "Die Menschen in den Nato-Ländern sollten erkennen, dass ihre Regierungen den Nuklearterrorismus des Kiewer Regimes sponsern."
Die Drohne habe in der Nacht zum Freitag ein Wohnhaus getroffen, teilte der Gouverneur der Region Kursk, Roman Starowoit, mit. "Glücklicherweise wurde keiner der Bewohner verletzt. Wichtige Einrichtungen wurden durch den Absturz und die anschliessende Detonation der Drohne nicht beschädigt." Kurtschatow wurde für das in den 1960er Jahren gebaute AKW Kursk errichtet. Es liegt an einem grossen Teich, aus dem auch das Kühlwasser für das AKW gepumpt wird. Die ukrainische Regierung nahm zu den Angaben zunächst nicht Stellung.
Russland und die Ukraine beschuldigen sich seit längerem gegenseitig, durch Beschuss des russisch besetzten AKW Saporischschja in der Ukraine eine nukleare Katastrophe zu riskieren.
(Reuters)
