US-Präsident Donald Trump bezeichnet sein Treffen mit den Chefs der grössten Rüstungskonzerne des Landes als erfolgreich. Die Unternehmen hätten zugesagt, die Produktion hochkomplexer Waffensysteme zu vervierfachen, teilt Trump in mehreren Social-Media-Beiträgen mit.

An dem Treffen nahmen nach seinen Angaben die Vorstandschefs von BAE Systems, Boeing, Honeywell Aerospace, L3Harris, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon teil. In zwei Monaten sei ein weiteres Treffen geplant.

Trumps Angaben nach begann die Ausweitung der Produktion aber bereits vor drei Monaten. Die Herstellung vieler dieser Waffen sei bereits angelaufen, schrieb er. Der US-Präsident betonte, dass bestimmte Munition, die etwa im Iran eingesetzt werde, praktisch unbegrenzt vorhanden sei. Gleichzeitig gab er jedoch an, dass man auch dafür die Bestellungen erhöhe. An dem Treffen mit ihm nahmen unter anderem die Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Boeing teil.

Befürchtungen aus der Opposition

Vertreter der US-Regierung haben jüngst mehrfach betont, dass die USA keinen Mangel an Munition hätten. Sie traten damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die grosse Menge Munition gezeigt hatten, die die USA im Krieg gegen den Iran einsetzen.

Schon vor Beginn des Kriegs im Iran war die Nachfrage nach Rüstungsgütern massiv angestiegen, vor allem aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Auch im Gaza-Krieg und bei den vorherigen Angriffen auf den Iran im vergangenen Jahr wurden massiv Waffen und Munition aus US-Produktion verbraucht. Viele Rüstungsunternehmen haben sehr volle Auftragsbücher - und Kunden müssen geduldig sein.

(AWP/Reuters)