Der Elektronikkonzern wolle eigene Anteilsscheine im Volumen von umgerechnet rund 51 Milliarden Euro einsammeln, schrieb die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Die Pläne würden demnächst offiziell bekannt gegeben. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Seine Aktien stiegen an der Börse in Seoul um bis zu zehn Prozent.
Samsung hatte sich im Mai mit den Gewerkschaften auf eine Anhebung der Mitarbeiterboni geeinigt, um einen Streik in der wichtigen Speicherchipsparte abzuwenden. Künftig sollen 10,5 Prozent des operativen Gewinns in Form von Aktien an die Beschäftigten ausgeschüttet werden.
Durch die rasant steigende Nachfrage und die explodierenden Preise für Speicherchips hatte sich der Konzernergebnis von Samsung im ersten Quartal verachtfacht.
(Reuters)

