Samsung Electronics will einem Insider zufolge im kommenden Monat mit der Produktion seiner Speicherchips der nächsten Generation (HBM4) beginnen und diese an den US-Konzern Nvidia liefern. Damit will der südkoreanische Konzern zu seinem heimischen Rivalen SK Hynix aufschliessen, der als Hauptlieferant für die in der Künstlichen Intelligenz (KI) entscheidenden Chips gilt.
Die südkoreanische Zeitung «Korea Economic Daily» berichtete am Montag unter Berufung auf Branchenkreise, Samsung habe die Qualifikationstests für Nvidia und AMD bestanden. Die Samsung-Aktie legte daraufhin um 2,2 Prozent zu, während die Papiere von SK Hynix um 2,9 Prozent nachgaben. Samsung lehnte eine Stellungnahme ab, während Nvidia für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen war. Nvidia benötigt die HBM4-Chips für seine kommende Chip-Plattform «Vera Rubin».
(Reuters)
