Die Aktien von DKSH steigen am Dienstagmorgen zu Beginn um 0,49 Prozent und pendeln sich dann bei 61,60 Franken ein. Sie beenden damit den Sinkflug, den sie Anfang vergangener Woche bei 63,20 Franken begonnen hatten.
Zum Allzeithoch, das im Januar 2018 bei 92,65 Franken erreicht wurde, fehlen allerdings noch immer circa 50 Prozent. In diese Richtung wird es aber gehen, sofern die zuständigen Analysten der britischen Investmentbank Barclays und der deutschen Privatbank Berenberg mit ihren Prognosen richtig liegen.
Der Experte von Barclays hat die Abdeckung des Vertriebsdienstleisters mit einem «Übergewichten»-Rating und dem Preisziel von 77 Franken aufgenommen. Daraus errechnet sich ein Kursgewinnpotenzial von 25 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Montag. Der Barclays-Analyst sieht bei DKSH ein differenziertes Wachstumspotenzial im wichtigen Markt Asien, woraus sich auch Chancen auf eine Margenausweitung ergeben.
Die Analystin der Bank Berenberg bestätigt das «Buy»-Rating sowie das Kursziel von 75 Franken. Insofern sieht auch sie in der DKSH-Aktie ein erhebliches Potenzial für Kursgewinne. Der Ausblick auf die Halbjahreszahlen, die am 17. Juli veröffentlicht werden, zeige ein nach Segmenten gemischtes Bild. Der Geschäftsbereich Healthcare werde um rund 4,5 Prozent wachsen, unter anderem dank der robusten Nachfrage nach essenziellen Produkten.
Stagnieren werde hingegen wohl der Bereich Consumer Goods, zumal die Konsumentenstimmung in Thailand verhalten sei. Einen Schwachpunkt macht die Expertin sodann beim Geschäftsfeld Performance Materials aus. Insgesamt prognostiziert Berenberg für das erste Halbjahr 2026 ein organisches Wachstum von 2,5 Prozent, wobei der Umsatz unter Berücksichtigung von Währungseffekten sowie Fusionen und Übernahmen (M&A) leicht zurückgehen werde.
Das Abschneiden der Aktie am Dienstagvormittag ist gemessen an den hoch angesetzten Kurszielen nicht überaus stark. Doch die Titel von DHSH sind für Anleger auch wegen der Dividende interessant. Die Dividendenrendite liegt bei 4 Prozent. Die Zahlungen an die Aktionäre wurden in den vergangenen zehn Jahren sukzessive von 1,30 auf 2,50 Franken je Aktie erhöht. Prognosen gehen von 2,60 Franken pro Anteilsschein für das Geschäftsjahr 2026 aus.

