Insgesamt gab der Umsatz um 2,6 Prozent auf 10,95 Milliarden Franken nach, wie der Innerschweizer Konzern am Mittwoch bekannt gab. Dabei schlug erneut der starke Franken aufs Ergebnis. Fremdwährungseffekte kosteten 431 Millionen Franken Umsatz. In Lokalwährungen wäre der Umsatz um 1,3 Prozent gewachsen.
Der bereinigte Betriebsgewinn EBIT stieg dagegen um 8,2 Prozent auf 1,45 Milliarden Franken. Die operative Marge verbesserte sich auf 13,3 Prozent von 12,0 Prozent im Vorjahr. In den Zahlen sind gewisse Posten wie Restrukturierungskosten in Höhe von 54 Millionen und Aufwendungen für das Programm Building Minds von 16 Millionen Franken nicht enthalten.
Berücksichtigt man diese, stieg der EBIT um 9,3 Prozent auf 1,38 Milliarden Franken. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um 6,2 Prozent auf 1,07 Milliarden Franken.
Erwartungen leicht verfehlt
Die Grundlage für künftige Ergebnisse ist leicht geschrumpft. Der Auftragseingang sank um 0,9 Prozent auf 11,31 Milliarden Franken.
Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten beim bereinigten EBIT leicht übertroffen, sonst aber knapp verfehlt.
Im neuen Geschäftsjahr 2026 erwartet Schindler ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen. Die EBIT-Marge soll 13 Prozent erreichen.

