Die Telekom verlange zu Recht von der Edge Network Services, einem Meta-Tochterunternehmen, ​mehr als 30 Millionen Euro ‌Vergütung für von ihr ‌erbrachte Leistungen, teilte das Oberlandesgericht Düsseldorf am Dienstag mit. Die Telekom hatte gegenüber Edge Network für einen Zeitraum von mehr als drei Jahren ⁠Vergütungsansprüche in Millionenhöhe auf Grundlage der von ihr erstellten Abrechnungen geltend gemacht. Dabei ging es um ​Daten für Anwendungen wie Facebook, ‌WhatsApp oder Instagram. Edge hatte ‍bestritten, dass das Unternehmen für die Leistungen zahlen müsse - ​es habe keinen Vertrag mit der Telekom gegeben. Das Gericht sah dies nun anders.

Beide ‌Parteien hatten bereits vor ⁠dem Landgericht Köln um die Zahlungen ‌gerungen. Das Oberlandesgericht bestätigte nun die Entscheidung des Landgerichts. Eine ‍Revision liess der Senat in Düsseldorf nicht zu. Dagegen kann Edge Network Nichtzulassungsbeschwerde ​zum Bundesgerichtshof erheben (Aktenzeichen: VI-6 U 3/24).

(Reuters)