Regional betrachtet verzeichnete Nordamerika im Architekturgeschäft erneut ein währungsbereinigtes Nettoumsatzwachstum. Die Region insgesamt wurde jedoch durch einen vorübergehenden Auftragsrückgang bei Kernmateriallösungen gebremst. Und Europa sah sich mit einem anhaltend schwierigen Umfeld konfrontiert und verzeichnete ebenfalls rückläufige Umsätze. Auch in Asien gingen die Verkäufe wegen des Nahost-Konflikts und wegen verzögerter Projektabwicklungen in Südostasien zurück.
Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte dagegen um 10 Prozent auf 45 Millionen Franken zu und die entsprechende Marge stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 10,0 Prozent.
Umgesetzte Massnahmen und Devestition stützen Marge
Die verbesserte Profitabilität ist laut Schweiter auf kontinuierliche Preisanpassungen und die positive Wirkung der im Vorjahr umgesetzten Massnahmen zurückzuführen. Ebenso trug der Verkauf des verlustbringenden Geschäftsbereichs Bus & Rail im Juli 2025 zur Margenverbesserung bei.
Früchte getragen haben zudem die Bemühungen bei der Beschaffung in einem volatilen Marktumfeld mit erheblichen Lieferkettenunterbrechungen und stark schwankenden Rohstoff- und Energiepreisen. Der Reingewinn zog in der Folge um 28 Prozent auf 16,4 Millionen Franken an.
Für das Gesamtjahr 2026 zeigt sich Schweiter weiterhin vorsichtig. So wird ein Umsatzanstieg unter dem Vorjahresniveau erwartet sowie eine Profitabilität über dem Vorjahresniveau.
Dabei dürfte die Konsumstimmung in Europa weiterhin verhalten bleiben, während die Nachfrage in Nordamerika und Asien voraussichtlich auf dem aktuellen Niveau verharren dürfte. Die Marktdynamik bleibe volatil und die Visibilität eingeschränkt, so das Fazit von Schweiter.
(AWP)

