Ein New Yorker Gericht hielt es für erwiesen, dass BNP Paribas dem sudanesischen Regime half, US-Sanktionen zu umgehen. Die Transaktionen seien mehrheitlich über die Genfer Filiale gelaufen. Laut «Tamedia», hat die Schweiz in dem US-Berufungsverfahren interveniert. 

Die Schweiz rüge in einem Amicus-Curiae-Brief eine falsche Anwendung des Schweizer Obligationenrechts, heisst es im Medienbericht. Mit dem Schreiben werde der Antrag der Bank unterstützt, das Ersturteil aufzuheben. Das Aussendepartement betone, es gehe nicht um die Verteidigung der Bank, sondern um die korrekte Anwendung des Schweizer Rechts und Fragen der Schweizer Souveränität.

(AWP)