Der Dollar startet 2026 gegenüber zwei seiner grössten Konkurrenten, dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken, unterbewertet in das Jahr, wie Wechselkursmodelle von Goldman Sachs zeigen. Dies, nachdem das Pfund Sterling im vergangenen Jahr gegenüber dem Dollar um etwa 7,7 Prozent zulegte und der Schweizer Franken gar um 14,5 Prozent.
Aktuell notiert die US-Währung gegenüber der Schweizer Währung bei 0,7964 Franken. Gegenüber der britischen Währung liegt der Dollar bei 0,7413 Pfund.
«Die strukturelle Überbewertung des Dollars bleibt ein Kernpunkt unserer Einschätzung, aber obwohl der Dollar gegenüber den meisten wichtigen Währungen immer noch überbewertet ist, hat sich das Ausmass dieser Überbewertung gegenüber Anfang 2025 leicht verringert und in einigen Fällen sogar in die andere Richtung verschoben», schrieb ein Goldman-Sachs-Team um Stuart Jenkins und Teresa Alves laut Bloomberg in einer Mitteilung vom Dienstag.
Das Modell des «dynamischen Gleichgewichtswechselkurses» von Goldman zielt darauf ab, die langfristigen fairen Wechselkurse auf der Grundlage von Verbraucherpreisen, Handelsbedingungen und Produktivitätsdaten zu quantifizieren. Das Modell legt nahe, dass das Pfund gegenüber dem Dollar um etwa 11 Prozent überbewertet ist, der Franken um fast 8 Prozent.
(Bloomberg/cash)
