Schon am Montag hatte der als «sicherer Hafen» geehene Franken sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber dem Euro neue Höchststände erreicht. Möglich ist, dass die Schweizerische Nationalbank die Kursniveaus zum Anlass nimmt, am Devisenmarkt zu intervenieren und den Franken abzuschwächen, indem sie Fremdwährungen kauft.
Dennoch seien bislang keine Interventionen der Nationalbank auszumachen, hiess es in einem Kommentar der Bank Valiant. Dies passe zu den Signalen, wonach ihr weniger das absolute Kursniveau als vielmehr starke Schwankungen Sorgen bereiten würden. «Der aktuelle Druck geht jedoch stärker vom Dollar aus, wo die Volatilität höher ist und rasch für Entspannung sorgen könnte - auch beim Euro.»
(cash/AWP)
