In der Schweiz haben die Konsumentenpreise im Juni erneut ‌etwas ⁠angezogen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug die ⁠Teuerung 0,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) ‌am Donnerstag mitteilte. Damit ‌lag sie im Rahmen ​der Schätzungen von Ökonomen.

Gemessen an den 0,6 Prozent des Vormonats ging die Jahresteuerung leicht zurück. Treiber der Inflation waren ‌erneut Erdölprodukte, die sich im Vergleich zum Wert von Juni 2025 um 15,4 Prozent ​verteuerten. Auslöser der höheren Erdölpreise ​war der Konflikt im ​Nahen Osten.

Im Vergleich zum Mai 2026 verbilligten ‌sich Erdölprodukte dem Bundesamt zufolge um 3,4 Prozent. Im Jahresabstand zogen dem Bundesamt zufolge ​auch ​die Preise ⁠für Bildung, Versicherungen und Finanzdienstleistungen ​sowie Tabakwaren an. ⁠

Die Teuerungsdaten deuten nicht auf Handlungsbedarf für ‌die Schweizerische Nationalbank (SNB) hin. Die Notenbank peilt generell eine Teuerungsrate zwischen null ‌und zwei Prozent an.

(Reuters)