So lagen die Schweizer Konsumausgaben im Januar gemäss dem am Freitag veröffentlichten Postfinance-Konsumindikator 0,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. In den beiden Monaten davor waren ähnliche Werte erreicht worden.
Nach den starken Sommer- und Herbstmonaten des vergangenen Jahres habe sich das Wachstum merklich verlangsamt, schreibt Postfinance. Unter Berücksichtigung der Tatsache allerdings, dass die Konjunkturschwäche aufgrund der stark unter Druck stehenden Exportindustrie mittlerweile am Arbeitsmarkt sichtbar sei, zeige der Jahresstart positive Tendenzen. Das Ausgabeverhalten der Schweizer Bevölkerung bleibe von der wirtschaftlichen Schwäche jedenfalls weitgehend unberührt.
Lebensmitteleinkäufe legten zu
Die alltäglichen Haushaltsausgaben (Subindikator «Alltag & Haushalt») blieben laut den Angaben im Vergleich zum Dezember praktisch unverändert und lagen damit etwas unter dem Jahresdurchschnitt 2025. Während die Aufwendungen rund ums Auto zuletzt zurückgingen, legten die Lebensmitteleinkäufe wieder zu.
Im Subindikator «Beauty & Wellness» präsentierte sich das Ausgabeverhalten weiterhin «bemerkenswert stabil». Lediglich bei Kleiderkäufen und Gesundheitsleistungen war ein leichter Rückgang erkennbar.
Die Freizeitausgaben (Subindikator «Spass & Freizeit») haben derweil im Januar nachgelassen. Deutlich zurück gingen vor allem die Restaurantbesuche, aber auch die Aufwendungen für persönliche Hobbys nahmen ab. Der Subindikator «Reisen» blieb zwar auf hohem Niveau, hat zuletzt aber etwas nachgegeben.
(AWP)

