Auftragseingänge, Umsätze und Exporte lagen im ersten Quartal 2026 über dem Vorjahresniveau. Die Umsätze in der Maschinen-, Elektro-, und Metallindustrie sowie verwandten Technologiebranchen stiegen um 3,4 Prozent, wie der Branchenverband Swissmem am Freitag mitteilte. Die Auftragseingänge erhöhten sich um 10,1 Prozent. Die Exporte legten um 1,1 Prozent auf 17 Milliarden Franken zu. Während Grossunternehmen die Entwicklung stützten, sanken die Umsätze der KMU um 1,8 Prozent.
EU stützt Exportgeschäft
Regional zeigte sich ein uneinheitliches Bild. In die EU exportierten die Unternehmen 3,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dagegen gingen die Ausfuhren nach Asien um 4,5 Prozent und jene in die USA um 4,2 Prozent zurück.
Auch nach Warengruppen verlief die Entwicklung unterschiedlich. Rückläufig waren die Exporte von Mess-, Prüf- und Präzisionsinstrumenten (-4,4 Prozent) sowie von Maschinen, Apparaten und mechanischen Geräten (-3,9 Prozent). Deutlich zu legten dagegen die Ausfuhren von Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeugen (+28,4 Prozent), wobei einzelne Grossaufträge eine Rolle spielten. Ebenfalls höher lagen die Exporte von elektrischen Maschinen und elektrotechnischen Waren (+4,1 Prozent) sowie von Metallen und Metallwaren (+3,9 Prozent).
Die Kapazitätsauslastung stabilisierte sich bei 81,6 Prozent und blieb damit unter dem langjährigen Mittel. Swissmem zeigte sich verhalten optimistisch, verwies angesichts des Iran-Kriegs aber auf anhaltende Risiken für Energiepreise, Lieferketten und die globale Nachfrage. Die Folgen des Krieges, welcher Ende Februar begann, sind in den Zahlen noch nicht vollständig abgebildet.
(AWP)

