Die Aktie von Huber+Suhner fällt am Dienstag nach Handelseröffnung 2,7 Prozent auf 252 Franken. Die Aktie gehört seit vielen Monaten zu den Überfliegern am Schweizer Aktienmarkt. Im April 2015 notierte der Titel noch bei 64 Franken. Im Mai dieses Jahres wurde bei 288 Franken ein Rekordhoch erreicht.

Ein Analyst sieht nun aber eine Pause gekommen. Der Experte von Berenberg senkte die Anlageempfehlung für Huber+Suhner am Dienstag auf «Hold» von zuvor «Buy». Allerdings erhöhte er das Kursziel für die Aktie auf 250 von 200 Franken.

Die Rückstufung begründet der Berenberg-Experte mit dem schnellen Anstieg der Aktie. Sie habe nur noch begrenztes weiteres Aufwärtspotenzial, meint er. Bezüglich langfristiger Perspektiven ist er jedoch weiterhin positiv eingestellt. Er verweist auf die Wachstumstreiber optischer Schaltlösungen (Optical Circuit Switching) und die Bereiche Wehrtechnik, Luft- und Raumfahrt.

Huber+Suhner hatte 2025 mehr Gewinn erzielt und für das Geschäftsjahr auch die Dividende erhöht, wie Mitte März bekannt gegeben wurde. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein zweistelliges Umsatzwachstum.

In einem Interview mit AWP vom 5. Juni war CEO Urs Ryffel für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin zuversichtlich. Der Nahostkonflikt treibe zwar die Preise und führe zu Verzögerungen in den Lieferketten, könne aber bislang gut bewältigt werden.

(cash/AWP)