Die Aktien des IT-Dienstleisters SoftwareOne notieren am Mittwoch knapp 1 Prozent höher. Sie befinden sich mit 8,325 Franken auf dem höchsten Stand seit Ende Januar. Das Rekordhoch vom Jahreswechsel 2020/2021 bei rund 28 Franken liegt aber in weiter Ferne.

Das Unternehmen hat vor einer Woche Zahlen vorgelegt, welche von Investoren positiv aufgenommen wurden. Der Quartalsausweis bestätige den positiven Investment-Case für SoftwareOne, kommentierte ein ZKB-Experte. So wurde im Startquartal nicht nur deutlich mehr umgesetzt und verdient, auch die Prognosen für das Gesamtjahr 2026 wurden leicht angehoben.

Vor wenigen Tagen hatte die UBS nun das Kursziel auf 8,75 von zuvor 8,25 Franken angehoben, untermauert mit einer Kaufempfehlung. Es liegen nun drei Kaufempfehlungen für die Aktie vor, während zwei Experten ein Halten-Rating vergeben und ein Analyst zum Verkauf rät. Das durchschnittliche Kursziel von 8,45 Franken liegt leicht über dem aktuellen Stand.

Der UBS-Experte erhöhte seine Prognose für das Umsatzwachstum im Jahr 2026 auf 7,4 Prozent und hob das Ziel für die EBITDA-Marge auf 23,6 Prozent an. Dies sei auf die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse und gute Fortschritte bei den Kosten zurückzuführen, schrieb er in einer Notiz.

Positiv hervorgehoben wurden zudem tiefere Integrationskosten im Kontext der Fusion mit dem norwegischen Konkurrenten Crayon. Bis Ende 2026 sollen 100 Millionen Franken an Synergien geschaffen sein. Ende Mai waren bereits 80 Millionen dieser Synergieeffekte umgesetzt.

Am 9. Juni wird das Unternehmen zudem einen Kapitalmarkttag abhalten, um die mittel- bis langfristigen strategischen und finanziellen Prioritäten zu präsentieren. Dann soll es auch Updates zum Integrationsfortschritt und Ausblick geben.

(AWP/cash)