Das operative Ergebnis sank um 7,4 Prozent auf 324,3 Millionen Franken, teilte SFS am Freitag mit. Die EBIT-Marge lag mit 10,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von 11,6 Prozent. Die normalisierte EBIT-Marge, auf die sich auch die Guidance bezieht, lag mit 12,2 Prozent leicht über dem Vorjahr (11,6 Prozent). Unter dem Strich blieb SFS ein Reingewinn in Höhe von 220,2 Millionen Franken und damit 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Dividende soll dennoch stabil bei 2,50 Franken je Aktie bleiben.
Marktumfeld schwierig
Insgesamt sei das Marktumfeld im vergangenen Jahr schwierig und «erneut intensiv» gewesen, so SFS weiter. Die Unsicherheit in den Endmärkten sei hoch geblieben und eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft habe die Dynamik gedämpft. Besonders in der Autoindustrie und der industriellen Fertigung gab es Überkapazitäten und dadurch eine reduzierte Nachfrage.
Bei den einzelnen Segmenten habe Engineered Components Fortschritte erzielt und die positive Entwicklung fortgesetzt. Derweil sei Fastening Systems weiter von einer verhaltenen Nachfrage geprägt. Im Segment Distribution & Logistics seien die Volumina auf Vorjahresniveau geblieben.
Bereits Ende Januar hatte das Unternehmen einen leichten Umsatzanstieg um 0,6 Prozent auf 3,06 Milliarden Franken gemeldet. Dabei hatte sich in der zweiten Jahreshälfte eine Beschleunigung gezeigt. Aktuell läuft ein Umbauprogramm, von dem sich SFS Einsparungen und eine höhere EBIT-Marge erhofft. Gleichzeitig fallen allerdings Jobs weg und es wird zu Einmalkosten und einer Umsatzreduktion von 110 Millionen kommen, hiess es im vergangenen Juli.
Für die weitere Entwicklung seien die Aussichten von «erheblicher Unsicherheit» geprägt. SFS orientiere sich daher an den Mittelfrist-Zielen und erwarte ein Umsatzplus in Lokalwährungen inklusive Konsolidierungseffekte von 3 bis 6 Prozent. Die normalisierte EBIT-Marge soll bei 12 bis 15 Prozent liegen.
(AWP)

