Der Münchner Technologiekonzern Siemens schraubt die Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr leicht nach oben. Das bereinigte Ergebnis je Aktie werde 2025/26 (per Ende September) zwischen 10,70 und 11,10 Euro liegen, wie Siemens am Tag seiner Hauptversammlung in der Münchner Olympiahalle mitteilte. Bisher war das Unternehmen von 10,40 bis 11,00 Euro ausgegangen.
Im ersten Quartal stieg das Ergebnis aus dem Industriellen Geschäft um 15 Prozent auf 2,90 Milliarden Euro und übertraf damit die Prognosen der Analysten, die im Schnitt von 2,64 Milliarden Euro ausgegangen waren.
Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 2,22 Milliarden Euro. Er lag allerdings deutlich unter dem Vorjahreswert von 3,87 Milliarden. Damals hatte Siemens allein aus dem Verkauf der Elektromotoren-Tochter Innomotics 2,1 Milliarden Euro erlöst.
Der Konzernumsatz kletterte auf vergleichbarer Basis um acht Prozent auf 19,14 Milliarden Euro, der Auftragseingang schnellte um zehn Prozent auf 21,37 Milliarden und lag damit ebenfalls über den Prognosen. Vorstandschef Roland Busch sieht den Start ins Geschäftsjahr als Beleg für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie. «Siemens ist in seinen Wachstumsmärkten sehr gut positioniert. Künstliche Intelligenz ist ein starker Wachstumstreiber für unsere Geschäfte.»
(Reuters)

