Sehr hohe Wechselkurseffekte und schwache Baumärkte haben Sika einen Umsatzrückgang beschert. Die Prognosen werden gleichwohl bestätigt.
Der Umsatz sank von Januar bis März 2025 im Vergleich zur Vorjahresperiode um deutliche 7,0 Prozent auf 2,49 Milliarden Franken. Das ist insbesondere dem starken Schweizer Franken geschuldet: Wie Sika am Dienstag mitteilte, schmälerten Währungseffekte den Umsatz um 7,9 Prozent.
In Lokalwährungen betrachtet ist Sikas Umsatz also um 0,9 Prozent gewachsen. Akquisitionen steuerten derweil 1,1 Prozent bei. Organisch ist das Unternehmen zu Jahresbeginn damit um 0,2 Prozent geschrumpft. Seit dem dritten Quartal 2025 kann Sika nicht mehr aus eigener Kraft wachsen.
Diese Entwicklung hängt stark mit der schwachen Nachfrage in China zusammen. Bereinigt um das dortige Baugeschäft wäre man organisch um 1,0 Prozent gewachsen, betonte Sika. Und trotz des verhaltenen weltweiten Baumarktes habe Sika in allen Regionen Marktanteile gewonnen.
Für das gesamte Jahr rechnet Sika weiterhin mit einem verhaltenen globalen Marktumfeld und einem Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Vor allem das erste Halbjahr werde für die Branche schwächer ausfallen.
In diesem Umfeld will Sika den in Lokalwährungen gerechneten Umsatz unverändert um 1 bis 4 Prozent steigern. Die EBITDA-Marge soll auf 19,5 bis 20,0 Prozent steigen. Sika bestätigte gleichzeitig die mittelfristigen Ziele der «Strategie 2028».
(AWP)
