Die Aktien von Swiss Re verlieren in der ersten halben Stunde am Mittwoch zwischenzeitlich mehr als 1 Prozent, pendeln sich dann bei rund 125 Franken ein. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI notiert ebenfalls 0,23 Prozent tiefer. Damit weitet sich der Kursverlust des Rückversicherers seit dem Jahreswechsel auf -5,53 Prozent aus.
Eine Studie der US-Bank Goldman Sachs dürfte nebst den generellen geopolitischen Unsicherheiten rund ums WEF in Davos auf den Kurs drücken. Der Analyst senkt das Rating für Swiss Re in der Branchenstudie auf «Sell» von «Neutral». Gleichzeitig reduziert er das Kursziel um 12 Franken auf 121 Franken.
Swiss Re dürfte 2025 zwar die eigenen Jahresziele erreichen, allerdings sei die Preisentwicklung bei der Erneuerungsrunde im Januar schwächer als erwartet - ein Frühindikator für sinkende Margen - und der Preisdruck dürfte sich im Jahresverlauf verstärken, schreibt der Analyst Andrew Baker. Der Höhepunkt des Zyklus dürfte insgesamt überschritten sein. Im Branchenvergleich seien die Titel zudem teuer bewertet, was das Abwärtsrisiko erhöhe, so der Experte weiter.
Mit seiner Einstufung ist er einer von acht weiteren Experten, welche zum Verkauf der Aktien raten. Gleichzeitig liegen vier Kaufempfehlungen vor und elf Analysten vergeben ein neutrales Rating.
Das durchschnittliche Kursziel von 139 Franken lässt dennoch Raum nach oben, das höchste Kursziel von 179 Franken liegt gar 43 Prozent über dem aktuellen Kursniveau.
(cash)
