Sixt rechnet nach Angaben vom Mittwoch mit Erlösen zwischen 4,45 und 4,6 Milliarden Euro und einer Vorsteuerrendite von zehn Prozent. Sixt-Co-Chef Alexander Sixt sagte, der Zuwachs bleibe damit unter den historischen Wachstumsraten. Chancen sehe er für sein Unternehmen insbesondere in den USA, wo Sixt sein Netzwerk erweitere und damit seine Marktstellung ausbauen könne, ausserdem im Geschäftskundenbereich.
Auch der Iran-Krieg ändere an der Prognose nichts, sagte Sixt. Das Geschäft am Golf laufe über Franchise-Unternehmen und sei vergleichsweise klein. Auch der steigende Ölpreis mache sich nicht direkt bei Sixt bemerkbar, weil die Treibstoffpreise von den Kunden bezahlt werden. «Wie sich der Effekt auf die Kaufkraft auswirkt, ist allerdings derzeit noch nicht absehbar.»
Umsatz 2025 gestiegen
2025 legte der Umsatz bei dem Unternehmen aus Pullach bei München um sieben Prozent zu auf 4,3 Milliarden Euro. Im November hatte Sixt seine Prognose auf 4,25 Milliarden Euro eingegrenzt und das mit dem schwachen Dollar begründet. Deutlich besser als 2024 lief es in Europa, wo die Erlöse um 12,6 Prozent zulegten. In den USA lag das Plus bei 4,1 Prozent. Sixt hatte in den vergangenen Jahren sein US-Geschäft deutlich ausgebaut und erwirtschaftet dort inzwischen rund dreimal so viel Umsatz wie noch 2019.
Die Vorsteuerrendite verbesserte sich 2025 um einen Prozentpunkt auf 9,4 Prozent. Mit 400,5 Millionen Euro fiel der Vorsteuergewinn um knapp ein Fünftel höher aus als im Vorjahr. Der Fuhrpark wuchs um knapp sieben Prozent auf durchschnittlich 196.900 Fahrzeuge. Sixt sagte, sein Unternehmen halte den Fuhrpark bewusst knapp, um die Auslastung der Fahrzeuge zu steigern. «Das ist ein Treiber des Erfolges.»

