Die zuständige Bundesbehörde Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) hatte angekündigt, die Zahlungen an private Medicare-Versicherungen für die sogenannten Advantage-Pläne im nächsten Jahr unverändert zu lassen. Analysten hatten einen Anstieg von bis zu 6 Prozent erwartet.
Die CMS-Ankündigung ist primär schlecht für die US-Versicherer. So sanken UnitedHealth sanken im frühen Handel um fast 20 Prozent, für CVS Health ging es um fast 12 Prozent nach unten und Humana rutschten um mehr als 20 Prozent ab.
Die CMS-Ankündigung wirkt sich aber auch negativ auf den Gesamtmarkt für Gesundheitsdienstleistungen in den USA aus. Für Sonova bedeutet das strengere Erstattungsbedingungen und möglichen Nachfrage- oder Margendruck.
Sonova ist über seine Marken und Vertriebseinheiten stark im US-Markt präsent. Der Konzern aus Stäfa ist einer der grössten Anbieter von Hörgeräten für Medicare-Advantage-Versicherte sowie für grosse US-Versicherer und Versorgungsnetzwerke.
(AWP)

