Der japanische Unterhaltungskonzern Sony rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem deutlichen Gewinnanstieg, stellt sich jedoch auch auf sinkende Umsätze in seinem wichtigen Videospiele-Geschäft ein. Der Betriebsgewinn werde bis Ende März 2027 voraussichtlich um elf Prozent auf 1,6 Billionen Yen (etwa 10,20 Milliarden Dollar) steigen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte das operative Ergebnis um 13,4 Prozent auf 1,45 Billionen Yen.
Damit verfehlte Sony die Erwartungen der Analysten, die laut LSEG-Daten mit 1,56 Billionen Yen gerechnet hatten. Obwohl der Konzern für seinen Umbau zu einem Unterhaltungsriesen gelobt wird, belasteten zuletzt Sorgen über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie fehlende Wachstumsimpulse die Aktie. Zudem befürchten Investoren, dass steigende Preise für Speicherchips und Lieferkettenprobleme infolge des Krieges im Iran die Gewinnmargen von Elektronikherstellern wie Sony und dem Konkurrenten Nintendo schmälern könnten.
(Reuters)

