Nach den jüngsten Kursverlusten am chinesischen Aktienmarkt haben ‌zwei ⁠staatliche Kapitalgesellschaften am Sonntag milliardenschwere Zukäufe zur Stützung des ⁠Marktes angekündigt. Die China Reform Holdings Corp (CRHC) investierte ‌nach eigenen Angaben mehr als ‌50 Milliarden Yuan (7,4 Milliarden ​Dollar) aus speziellen Refinanzierungsfazilitäten und entsprechenden Eigenmitteln in Aktienkäufe und die Aufstockung von Beteiligungen. 7

Die China Chengtong Holdings Group teilte separat mit, sie ‌habe für knapp zehn Milliarden Yuan chinesische Wertpapiere erworben. Beide Unternehmen zeigten sich zuversichtlich mit Blick auf ​die heimischen Kapitalmärkte und kündigten weitere ​Investitionen an, insbesondere bei Staatskonzernen, ​Technologiewerten und börsengehandelten Fonds (ETFs).

Die Ankündigungen folgen auf einen Kursrutsch ‌in der Volksrepublik in der vergangenen Woche im Zuge eines weltweiten Ausverkaufs von Papieren aus dem ​Bereich ​der Künstlichen Intelligenz (KI). Der ⁠technologielastige STAR-Markt, an dem viele ​führende Chiphersteller gelistet ⁠sind, ist seit seinem Höchststand am 1. ‌Juli um rund 25 Prozent eingebrochen. Dabei wurden mehr als vier Billionen Yuan ‌an Marktwert vernichtet. 

(Reuters)