Die neuen Züge verfügen gegenüber den heute eingesetzten Fahrzeugen über mehr Stauraum für Velos, Kinderwagen und grosse Gepäckstücke, wie die SBB schrieben. Ausserdem berücksichtigen sie die Vorgaben für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen und ermöglichen einen autonomen Zugang von unterschiedlichen Perronhöhen.
Die aktuell eingesetzten 15 Gelenktriebwagen müssen altersbedingt ersetzt werden. Aus diesem Grund haben die SBB im vergangenen November neue einstöckige Triebzüge ausgeschrieben. Stadler hat laut der Mitteilung das einzige Angebot eingereicht.
(AWP)

2 Kommentare
Besteht die Möglichkeit, dass die SBB bevorzugt bei Stadler einkauft, um dessen Liquidität zu sichern?
Ein solches Vorgehen würde bedeuten, dass die SBB sich bewusst in eine starke Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten begibt. Sollte Stadler künftig nicht mehr in der Lage sein, Ersatzteile oder Komponenten für den Betrieb der Fahrzeuge bereitzustellen, könnte dies gravierende Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und Sicherheit des Bahnverkehrs haben.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob eine solche strategische Bindung an einen Hersteller langfristig tragfähig und im Interesse der Schweizer Bevölkerung ist. Es wäre wünschenswert, dass die SBB ihre Beschaffungsstrategie transparent kommuniziert und sicherstellt, dass Risiken wie Lieferengpässe oder einseitige Abhängigkeiten frühzeitig erkannt und vermieden werden.
Hoffentlich aber nur, wenn Stadler seine Steuern auch ordentlich in der Schweiz bezahlt...