Die Aktien der UBS zählten am gestrigen Montag zu den stärkeren Werten an der Schweizer Börse und legten über ein Prozent zu. Auslöser für diese positive Entwicklung waren die rekordhohen Quartalsergebnisse der US-Investmentbank Goldman Sachs, die bei Anlegern Hoffnung auf eine ebenfalls starke Performance der Schweizer Grossbank weckten.
Am heutigen Dienstag gewinnt die Berichtssaison weiter an Fahrt. Mit JPMorgan, Wells Fargo, Citigroup und BlackRock legen gleich mehrere amerikanische Grossbanken und Finanzinstitute noch vor dem Start des US-Handels ihre Zahlen vor. Die veröffentlichten Resultate dürften nicht nur als Gradmesser für die Verfassung des US-Finanzsektors dienen, sondern auch Einfluss auf die Stimmung gegenüber europäischen Bankwerten haben.
Bei JPMorgan erwarten Analysten einen Gewinn je Aktie von 5,44 Dollar, bei Wells Fargo von 1,58 Dollar und bei Citigroup von 2,63 Dollar. Für BlackRock liegt die Prognose bei 11,72 Dollar je Aktie. Sollten auch diese Institute die Markterwartungen übertreffen, wäre dies ein weiteres positives Signal im Hinblick auf die UBS-Zahlen, die am 29. April zur Veröffentlichung anstehen.
Ähnlich wie bereits bei Goldman Sachs dürfte der Fokus der Anlegerinnen und Anleger insbesondere auf den Erträgen aus dem Aktienhandel sowie teilweise auf dem Investmentbanking liegen. Goldman steigerte seinen Gewinn im ersten Quartal um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Starke Zuwächse im Aktienhandel und Investmentbanking machten einen Rückgang im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen mehr als wett.
(cash/AWP)
