Grund seien die inzwischen aufgehellten Erwartungen für das wichtige Geschäft mit Gewichtssenkern, teilte das Unternehmen am Mittwoch im dänischen Bagsvaerd mit. So habe sich die erst kürzlich in den USA gestartete neue Abnehmpille für den Konzern in den ersten Wochen als die bisher stärkte Markteinführung in dieser Kategorie erwiesen, hiess es. Die Aktie stieg am Morgen gut vier Prozent im vorbörslichen Handel.

Das Management um Konzernchef Maziar Mike Doustdar geht nunmehr davon aus, dass der bereinigte Umsatz und auch das bereinigte operative Ergebnis im laufenden Jahr zu konstanten Wechselkursen jeweils um vier bis zwölf Prozent zurückgehen - statt wie zuvor angepeilt um fünf bis 13 Prozent. Im ersten Quartal war auf dieser Basis der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent gesunken, da höhere Verkaufsvolumina des Gewichtssenkers Wegovy die niedrigeren Preise für das Produkt nicht ausgleichen konnten.

Der unbereinigte Erlös, inklusive der Auslösung bestimmter Rückstellungen für das US-Geschäft und Wechselkurseffekten, stieg nominal um 24 Prozent auf 96,8 Milliarden dänische Kronen (12,96 Mrd Euro). Der operative Gewinn schnellte ebenfalls wegen dieses Sondereffekts um 54 Prozent auf 59,6 Milliarden Kronen hoch. Analysten hatten weit weniger auf dem Zettel, ebenso beim Konzerngewinn, der bei fast 49 Milliarden herauskam.

(AWP)