Zudem ⁠hob der französisch-italienische Chipkonzern am Donnerstag seine Jahresziele für das ⁠Geschäft mit Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren dank starker Nachfrage erneut an. Die ‌Prognosen für den Konzernumsatz im angelaufenen dritten ‌Quartal blieben jedoch hinter den ​Markterwartungen zurück. Die in Deutschland notierten Aktien fielen daraufhin im Handel bei Lang & Schwarz um sechs Prozent.

STMicro steigerte den Konzernumsatz im zweiten Quartal um 26 Prozent auf 3,49 ‌Milliarden Dollar. Für das aktuelle Vierteljahr prognostiziert der Infineon-Rivale Erlöse von 3,7 Milliarden Dollar mit einer Abweichung von plus/minus ​3,5 Prozent. Analysten hatten im Schnitt 3,72 ​Milliarden Dollar vorhergesagt. Er rechne für ​das vierte Quartal mit einer Beschleunigung des Wachstums, betonte Konzernchef Jean-Marc Chery. ‌Der Treiber sei unter anderem das Rechenzentrumsgeschäft. Im Gesamtjahr werde der Umsatz dieser Sparte voraussichtlich bei mehr als einer ​Milliarde ​statt rund einer ⁠Milliarde Dollar liegen. Für 2027 erwarte er ​eine Verdoppelung auf ⁠mehr als zwei Milliarden Dollar.

Infineon prognostiziert für das laufende ‌Geschäftsjahr 2025/2026 eine Verdoppelung seiner Rechenzentrumserlöse auf 1,5 Milliarden Euro. Der Münchener Chipkonzern öffnet seine Bücher Anfang ‌August.

(Reuters)