Der Bestellungseingang ging im Startquartal um 4,2 Prozent auf 1020,2 Millionen Franken zurück, wie Sulzer am Montag mitteilte. Bereinigt um den negativen Einfluss der Währungen und eine kleine Veräusserung ergab sich indes organisch ein Wachstum von 4,0 Prozent. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei vor allem mit dem Servicegeschäft und der Division Chemtech klar übertroffen.

Der Bestellungseingang sei im ersten Quartal 2024 zwar weiterhin stark gewesen, so Sulzer. Dafür sei einerseits eine anhaltend starke Leistung der Division Services sowie ein weiterer grosser Auftrag für die Division Chemtech verantwortlich.

Die Division Services steigerte denn auch den Auftragseingang organisch um über 26 Prozent, die Division Chemtech um immerhin gut 8 Prozent. Chemtech profitierte von einer anhaltenden Dynamik in den Märkten für erneuerbare Energien.

In der Division Flow Equipment hingegen ergab sich nach dem aussergewöhnlich hohen Wert des Vorjahres ein Minus von knapp 14 Prozent.

Geografisch gesehen stiegen die Bestellungen in Nord-, Mittel- und Südamerika um knapp 16 Prozent und in der Region Asien-Pazifik um gut 5 Prozent. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika ging er dagegen um gut 8 Prozent zurück, vor allem wegen der rückläufigen Zahlen an Grossaufträgen aus dem Energiesektor.

Ausblick bleibt unverändert

Der Bestellungseingang im ersten Quartal habe die Erwartungen übertroffen, heisst es zum Ausblick. Dies sei indes auf die Art des Projektgeschäfts von Sulzer zurückzuführen. Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass sich die Nachfrage im weiteren Verlauf des Jahres im Rahmen der bisherigen Guidance bewegen werde.

Die bestehenden Prognosen für 2024 werden deshalb bestätigt. Demnach wird eine währungsbereinigte, organische Zunahme des Bestellungseingangs zwischen 2 und 5 Prozent und des Umsatzes von 6 bis 9 Prozent erwartet sowie eine auf «etwa 12 Prozent» steigende EBITA-Marge.

Am 10. Juni wird Sulzer einen Capital Markets Day mit Fokus auf die «Strategie 2028» durchführen.

(AWP)